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Hintergrund

Frauen starten mit technischer Ausbildung durch

Die Ausbildung bei TWL in Ludwigshafen macht Simone Schwaier Spaß. An der Drehmaschine arbeitet sie am liebsten.

Frauen starten mit technischer Ausbildung durch

Simone Schwaier erlernt bei TWL den Beruf der Industriemechanikerin

Der Girls’ Day ist nur eine Möglichkeit für Mädchen, Berufe kennenzulernen, die als typisch männlich gelten. Simone Schwaier aus Ludwigshafen-Edigheim hat ihren Traumjob noch vor ihrem Schulabschluss durch ein Praktikum bei den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) gefunden. Dort macht sie nun eine Ausbildung zur Industriemechanikerin. Die Chancen stehen gut für die Auszubildende, bei TWL in ihrem Beruf übernommen zu werden.

„Ein Bürojob wäre nichts für mich“, sagt Simone Schwaier. Die 18-jährige Auszubildende beim Ludwigshafener Energieversorger TWL steht lieber an der Drehmaschine. Mit Begeisterung schneidet sie Gewinde, sägt, feilt oder fertigt Werkstücke aus Metall. „Ich arbeite gerne mit den Händen und Technik macht mir einfach Spaß“, sagt sie. „Die Ausbildung zur Industriemechanikerin war genau die richtige Berufswahl“, ist die junge Frau aus Ludwigshafen-Edigheim überzeugt.

Weibliche Auszubildende: Gute Chancen im Beruf

Seit Ende Augst 2015 erlernt Simone Schwaier ihren Beruf – und ist damit fast allein unter Männern. Nur vier der derzeit 26 Azubis im gewerblich-technischen Bereich bei TWL sind weiblich. Ihr Berufswunsch: Industriemechanikerin oder Elektronikerin. Die jungen Frauen haben beste Chancen, nach ihrer Ausbildung in diesen Berufen übernommen zu werden. „Wir bilden grundsätzlich für den eigenen Bedarf aus und haben sehr gute Erfahrungen mit unseren weiblichen Auszubildenden gemacht“, betont Wolfgang Leidal, der bei TWL für die Ausbildung der Industriemechaniker verantwortlich ist.

Bereits als Kind entdeckte Simone Schwaier ihre Vorliebe fürs alles Handwerkliche. Gerne half sie ihrem Vater bei Reparaturen im Haus und war dabei, als er im Garten einen Swimmingpool baute. Am Ende ihrer Realschulzeit stand sie bei einem Praktikum erstmals

Beim Girls' Day bei TWL in Ludwigshafen zeigt Simone Schwaier den Mädchen, was sie in der Ausbildung gelernt hat.
Beim Girls‘ Day bei TWL in Ludwigshafen zeigt Simone Schwaier den Mädchen, was sie in der Ausbildung gelernt hat.

an der Werkbank in der Ausbildungswerkstatt von TWL. Mit dem Hammer und einem Körner trieb sie kleine Vertiefungen in ein Blech. „Diese Körnung hilft beim Bohren, denn damit bleibt der Bohrer zentriert“, erklärt sie. Die Arbeit gefiel ihr auf Anhieb. Und sie war schnell entschlossen, sich um einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf zu bewerben.

Inzwischen hat sie das erste Ausbildungsjahr schon fast hinter sich und ist weiterhin mit großem Engagement dabei. „Ich finde die Ausbildung bei TWL toll“, sagt sie. „Ich habe nette Kollegen, spannende Aufgaben und gehe jeden Morgen gern zur Arbeit.“

Ausbildung als Sprungbrett für die Karriere

Die Ausbildung zur Industriemechanikerin dauert in der Regel dreieinhalb Jahre, wobei der praktische Teil im Ausbildungsbetrieb und der fachlich-theoretische in der Berufsschule erfolgen. Bei TWL werden Industriemechaniker vor allem für die Instandhaltung und Wartung der zahlreichen technischen Anlagen benötigt. Ob im Rohrnetz, in den Wasserwerken oder im Fernheizkraftwerk – überall müssen Geräte, Komponenten oder technische Systeme überprüft oder repariert werden.

Simone Schwaier weiß noch nicht genau, in welchem Bereich sie sich im Laufe der Ausbildung spezialisieren will. Doch sie hat bereits Pläne für ihre berufliche Zukunft: „Am liebsten würde ich nach der Ausbildung mein Fachabitur machen und anschließend den Meister angehen.“ Und was würde sie Mädchen raten, die Interesse an einem „Männerberuf“ haben? Die 18-Jährige zögert nicht lange: „Beteiligt euch am nächsten Girls’ Day oder macht ein Praktikum; und habt den Mut, etwas anderes zu machen als eure Freundinnen.“

Mit diesem Spot wirbt TWL für die Ausbildung im Unternehmen.