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Hintergrund

Hausanschlüsse unter der Lupe

Hausanschlüsse im Wandel der Zeit. (Bild: TWL)

Hausanschlüsse unter der Lupe

Kontrollen startet in Ludwigshafen-Friesenheim

Rund 30.000 Hausanschlüsse für Strom gibt es in Ludwigshafen. TWL prüft regelmäßig, ob sie ordnungsgemäß funktionieren. In diesem Jahr kontrolliert der Energieversorger rund 2.000 Hausanschlusskästen im Stadtteil Friesenheim.

Hausanschlüsse verbinden das öffentliche Stromnetz mit der Kundenanlage eines Hauses. Moderne Hausanschlusskästen sind schlicht grau, ältere Versionen bestehen aus schwarzem Bakelit oder aus lackiertem Gusseisen. Von den insgesamt rund 30.000 Hausanschlusskästen in Ludwigshafen sind nur noch knapp 3.000 gusseiserne.

Für eine sichere Stromversorgung müssen die Hausanschlüsse von Zeit zu Zeit überprüft werden. Dabei tauscht TWL unter anderem alte Kästen aus, wenn sie in schlechtem Zustand sind und nicht mehr sicher betrieben werden können. „Wir führen etwa alle zehn Jahre eine flächendeckende Kontrolle durch“, sagt Markus Jenter, Fachbereichsleiter Elektronetze bei TWL. In diesem Jahr startet der Turnus in Friesenheim. Von April an bis Ende 2020 werden dort insgesamt rund 4.000 Anschlusskästen kontrolliert.

Kontrolle der Hausanschlüsse sind angekündigt

TWL informiert vorab alle Haushalte per Posteinwurf über die anstehende Prüfung der Hausanschlüsse. Die Monteure tragen die Dienstkleidung des Energieversorgers und haben ihrem Firmenausweis bei sich. Im Zweifelsfall können sich Kunden telefonisch unter 0800-1122700 bei TWL rückversichern, ob in ihrer Straße Hausanschlusskontrollen stattfinden.

Für die Prüfung benötigen die TWL-Monteure Zugang zu den Hausanschlusskästen. In Mehrfamilienhäusern können sich diese entweder im allgemeinen Kellerbereich, in einem Technikraum oder im Kellerraum eines Bewohners an der Außenwand zur Straße hin befinden. „Viele verwechseln den Hausanschlusskasten mit dem Zählerkasten. Daher ist es ratsam, wenn am Tag der Prüfung eine ortskundige Person, zum Beispiel der Hauseigentümer, Hausverwalter oder der Hausmeister, anwesend ist“, sagt Markus Jenter.

Hausanschlusskästen immer freihalten

Grundsätzlich sollte der Hausanschlusskasten jederzeit frei zugänglich sein. Gemäß den technischen Anschlussbedingungen ist eine freier Arbeits- und Bedienbereich von 1,20 Metern direkt vor dem Hausanschlusskasten ideal. Das sieht vor Ort allerdings oft anders aus, wie Markus Jenter betont: „Häufig ist der Kasten zugestellt oder sogar mit Verkleidungen komplett zugebaut. Problematisch ist das bei Störungen am Hausanschluss, denn diese lassen sich erst beheben, wenn er freigelegt ist. Das kann viel Zeit kosten.“

Hausanschlüsse beantragen oder ändern können Kunden ganz bequem online im TWL-Auskunftsportal unter www.geonetzservice.de. Weitere Infos gibt es unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1122700.