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Letzter Schliff an der Zeltstadt des Filmfestivals

Klaus-Matthias Wichmann und Adriana Alder verwandeln die karge Zeltstadt des Filmfestivals in ein bezauberndes Ambiente. (Bild: Publik)

Letzter Schliff an der Zeltstadt des Filmfestivals

Vor dem Start ist noch viel zu tun

Kaum steht auf der Parkinsel die Zeltstadt des Filmfestivals, beginnt für die Organisatoren der Endspurt. Denn schon am 22. August beginnt das Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein, das TWL als Hauptsponsor fördert. Damit zur Eröffnung jedes Detail stimmt, haben die Mitarbeiter noch viel zu tun. Ein Blick hinter die Kulissen.

In Riesenschritten nimmt die Zeltstadt des Filmfestivals auf der Parkinsel Gestalt an. Seit Ende Juli sind die Kinozelte aufgebaut und die letzten Vorbereitungen für das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen laufen auf Hochtouren. Jetzt sind Adriana Alder, verantwortlich für die Innenausstattung und das Catering, und Klaus-Matthias Wichmann, Leiter Organisation, Controlling und IT, ganz besonders gefordert. Sie kümmern sich darum, dass die Kinofans am Rheinufer eine perfekte Infrastruktur, reibungslose Abläufe und ein stimmungsvolles Ambiente genießen können. Dafür ist das Team von sechs auf 150 Mitarbeiter angewachsen. Für das Festival selbst kommen weitere 100 Helfer dazu.

Die Zeltstadt des Filmfestivals ist jedes Jahr anders

Noch sieht es in der Zeltstadt des Filmfestivals recht trist aus. Das ändert sich bis zur Eröffnung. (Bild: Publik)

Die heiße Phase hat allerdings schon gut sechs Monate zuvor begonnen. Denn bereits Anfang des Jahres entstehen im Festivalbüro im Stadtteil Friesenheim die ersten Pläne für die Zeltstadt des Filmfestivals. „Wir überlegen uns jedes Jahr, was wir verbessern können. Daher gab es noch nie zweimal in Folge den gleichen Plan“, sagt Klaus-Matthias Wichmann.

Die größte Veränderung in diesem Jahr: Mitten in der Zeltstadt des Filmfestivals steht ein drittes Kinozelt, in dem neben deutschen Produktionen auch Filme der neuen Serie „Salon internationaler Film“ laufen. Um dafür Platz zu schaffen, haben die Organisatoren andere Zelte versetzt. Die Kinokassen zum Beispiel befinden sich jetzt direkt im Eingangsbereich.

Ob alles klappt, zeigt sich trotz bester Planung erst vor Ort. „Auf den Plänen ist nicht jeder Baum des Parks genau eingezeichnet“, betont der Klaus-Matthias Wichmann. Er koordiniert die Arbeiten der Zeltbauer und muss bei Widrigkeiten kurzfristig umdisponieren. Improvisationstalent und gute Nerven sind dafür gefragt. Darüber hinaus kümmert er sich um die gesamte technische Infrastruktur in der Zeltstadt des Filmfestivals: Von der Strom- und Wasserversorgung bis zu den Kassensystemen und dem Onlineshop für den Kartenvorverkauf. Als Ansprechpartner für Technik und Organisation hat Klaus-Matthias Wichmann auch während des Festivals keine ruhige Minute.

Ein Hauch von Glamour für die Zeltstadt des Filmfestivals

Eine ganze Ladung Lampen für die Zeltstadt: Adriana Alder prüft, ob alle noch in Ordnung sind. (Bild: Publik)

Ebenso geht es Adriana Alder. Die Leiterin Interior Design und Catering schafft den so wichtigen Wohlfühlfaktor. Mit viel Geschick zaubert sie einen Hauch von Glamour in der Zeltstadt des Filmfestivals und kümmert sich um die Verköstigung von Besuchern, Stars und Gästen. „Das Catering muss den Geschmack Aller treffen“, sagt sie. Aus Erfahrungswerten der vergangenen Jahre und Anregungen von Gastromessen stellt sie ab März das Angebot der Festivalküche zusammen. Außer Couscous mit Joghurt-Minz-Dip, dem gastronomischen Dauerbrenner auf der Parkinsel, gibt es diesmal Gnocchi aus Süßkartoffeln, grüne Spätzle mit Bergkäse, Tai-Curry und herzhaftes Landbrot mit verschiedenen Aufstrichen.

Hunderte Korbstühle warten auf ihren Einsatz in der Zeltstadt des Filmfestivals. (Bild: Publik)

Parallel zur Speisekarte plant Adriana Alder die Möblierung des Geländes. „Ich muss kahle Bierzelte so ausstatten, dass Festivalatmosphäre aufkommt“, sagt sie. Eine große Rolle spielen dabei die charakteristischen Lampen – ein Erkennungszeichen des Filmfestivals. Zig verschiedene Exemplare hat Adriana Alder bereits für die Zeltstadt entworfen. Die stimmungsvollen Leuchtobjekte und die anderen Möbel, die das Festival erst gemütlich machen, werden jedes Jahr wiederverwendet. Die Bodenbeläge allerdings kauft die Deko-Chefin immer wieder neu; auch den berühmten roten Teppich. Adriana Alder verlegt insgesamt 1000 Meter des vier Meter breiten Läufers – 19 Tage lang die Flaniermeile für Stars, Gäste und Kinofans: „Am Ende des Festivals ist der dann einfach hin.“

Weitere Informationen auf der Website des Festival des deutschen Films.