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Einfach erklärt

Wie entsteht grüner Strom?

Grüner Strom wird weltweit am häufigsten in Wasserkraftanlagen erzeugt. (Bild: Publik)

Wie entsteht grüner Strom?

Grüner Strom wird umweltfreundlich zum Beispiel mit Wasserkraftanlagen, Windrädern oder Solarzellen erzeugt.

Elektrische Energie, die ohne das klimaschädliche Treibhausgas Kohlendioxid erzeugt wird, heißt grüner Strom oder Ökostrom. Dabei spielen natürliche Energiequellen wie Wasser, Wind und Sonne eine Hauptrolle.

Grüner Strom: Weltweit meist aus Wasserkraft

Die Wasserkraft ist eine der am längsten genutzten Quellen für umweltfreundliche Energie. Schon vor Tausenden von Jahren trieben die Menschen in Ägypten Mühlen mit Wasserrädern an. Bis heute nutzen wir Wasserkraft weltweit am häufigsten, um grünen Strom zu erzeugen. Dafür treibt fließendes Wasser eine Turbine an, also ein modernes Wasserrad. Ein angeschlossener Generator wandelt diese Bewegungsenergie wie ein Dynamo am Fahrrad in klimafreundliche Energie um.

In Deutschland entsteht viel grüner Strom in Windparks

Auch die Windkraft nutzen die Menschen schon sehr lange, um Schiffe oder Mühlen anzutreiben. Dabei setzt der Wind Rotorblätter in Bewegung, ein Generator macht Strom aus dieser Energie. In Deutschland stammt grüner Strom zum größten Teil aus Windkraftanlagen. In keinem anderen Land in Europa wird so viel Ökostrom aus Windkraft erzeugt. Auch TWL betreibt mehrere Windparks, um umweltfreundliche Energie zu gewinnen. Außerdem erzeugt das Unternehmen Ökostrom und klimafreundliche Fernwärme aus dem Dampf, der bei der Müllverbrennung entsteht.

Umweltfreundlicher Strom aus Sonnenenergie

Immer mehr Menschen in Deutschland haben auf ihren Häusern Photovoltaikanlagen installiert, die Energie aus Sonnenlicht gewinnen. Darin erzeugen viele Solarzellen, die aus Halbleitern bestehen, elektrischen Strom. Halbleiter sind Materialien, die nur unter bestimmten Bedingungen Strom leiten, zum Beispiel, wenn sie warm werden, oder wenn Licht auf sie einwirkt.