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Muntermacher gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Bewegung vertreibt Frühjahrsmüdigkeit: Spaziergänge durch die Natur machen munter. (Bild: iStockphoto)

Muntermacher gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Wie wir wieder in Schwung kommen

Großes Gähnen zum Frühlingserwachen – jeder Zweite leidet unter der Frühjahrsmüdigkeit. Wenn die Umstellung auf die warme Jahreszeit dem Körper zusetzt, bringen vitaminreiche Ernährung und Wechselduschen neuen Schwung. Regelmäßige Spaziergänge durch die aufblühende Natur – zum Beispiel im Ludwigshafener Naturschutzgebiet Maudacher Bruch – unterstützen das Wachwerden ebenfalls.

Die Frühjahrsmüdigkeit gibt es tatsächlich und ist keine faule Ausrede. Kaum werden nach den dunklen Wintermonaten die Tage wieder heller, fühlen sich viele Menschen schlapp, gereizt und klagen über Schwindel, Kreislaufprobleme und Konzentrationsschwäche. Betroffen sind vor allem Frauen, ältere und wetterfühlige Menschen. Ihnen macht die innere Uhr, die zum Frühlingsstart noch auf „Winter“ eingestellt ist, zu schaffen.

Die genauen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind noch nicht endgültig geklärt. Wissenschaftler machen vor allem Stoffwechsel und Hormonaushalt dafür verantwortlich. Denn der menschliche Körper passt sich an äußere Bedingungen wie Lichtintensität und Temperatur an, was Kraft kostet. Das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit tritt daher in Ländern mit einem ausgeprägten Wechsel der Jahreszeiten auf.

Saisonaler Kraftakt bewirkt Frühjahresmüdigkeit

In der dunklen und kalten Jahreszeit läuft der Organismus im Sparmodus. Das bedeutet: Er regelt die Körpertemperatur leicht nach unten, verengt die Blutgefäße und produziert verstärkt das Schlafhormon Melatonin. Sobald die Tage wieder länger und wärmer werden, steigt die Körpertemperatur, die Gefäße weiten sich und der Blutdruck fällt ab. Der Körper beginnt, mehr Serotonin zu bilden, ein Glückshormon, das die Aktivität steigert.

In der Übergangszeit wirbeln die Hormone durcheinander, denn der Körper drosselt die Bildung von Melatonin erst allmählich: Zu Beginn des Frühjahrs ist der Melatoninspiegel im Blut sogar besonders hoch: Wir sind noch auf Winterschlaf eingestellt, unsere innere Uhr geht nach. Das meist wechselhafte Wetter verstärkt die Frühjahrsmüdigkeit noch.

Frischekick für Frühjahrsmüde

Das ist allerdings kein Grund, im Bett liegen zu bleiben. Wer unter Frühjahrsmüdigkeit leidet, kann etwas dagegen tun. Zum Beispiel mit vitaminreicher Ernährung. Wer sich als Muntermacher morgens einen frischen Obstsalat gönnt, startet gesund in den Tag. Vor allem Obstsorten mit viel Serotonin, wie Bananen oder Ananas, unterstützen beim Wachwerden. Einen Frischekick bieten außerdem ausgiebige Wechselduschen und Saunabesuche, die Kreislauf und Stoffwechsel ankurbeln.

Ware Wunder wirken Tageslicht und frische Luft. Täglich eine halbe Stunde spazieren zu gehen oder im Freien Sport zu treiben, bringt Schwung und hebt die Laune. Besonders schön ist das in der freien Natur, die auch für Stadtmenschen meist gut erreichbar ist. In Ludwigshafen liegt die Parkinsel nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt und am Wochenende lockt das Naturschutzgebiet Maudacher Bruch zu einem ausgedehnten Ausflug. Das Plus an Bewegung birgt einen weiteren positiven Effekt: Sie trägt dazu bei, in der Bikinisaison eine gute Figur zu machen.