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Aktiv für saubere Luft in Ludwigshafen

Saubere Luft dank Bus und Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel sind eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. (Bild: rnv GmbH/Nikola Haubner)

Aktiv für saubere Luft in Ludwigshafen

Städte kooperieren für nachhaltige Mobilität

Ludwigshafen macht sich stark für saubere Luft. Gemeinsam mit Mannheim und Heidelberg plant die Stadt verschiedene Projekte, um den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten. Daran beteiligt sich auch TWL. So will der Energieversorger seine Mitarbeiter zum Umstieg auf umweltschonende Alternativen zum Auto motivieren.

Geplant ist ein großer Wurf für saubere Luft: Im „Masterplan nachhaltige Mobilität für die Stadt“ bündeln Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg zahlreiche Maßnahmen, um den verkehrsbedingten Schadstoffgehalt in der Stadtluft zu reduzieren. Beim gemeinsamen Kampf gegen dicke Luft spielen die zahlreichen Pendler in der Metropolregion Rhein-Neckar eine wichtige Rolle. Denn ein großer Teil der CO2-Emissionen stammt aus den tausenden Autos, mit denen die Menschen täglich zur Arbeit fahren.

Saubere Luft: Auf die Pendler kommt es an

Daher setzt Ludwigshafen vor allem auf Maßnahmen, die den motorisierten Individualverkehr in Ludwigshafen eindämmen und so für saubere Luft sorgen. Neben dem Ausbau des Bus-, Bahn- und Radwegenetzes gehört auch auch ein betriebliches und kommunales Mobilitätsmanagement dazu. Die Basis hierfür bilden die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Klimafreundliche Mitarbeitermobilität“ des Instituts für Management und Innovation (IMI) der Hochschule Ludwigshafen. Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ermittelt es die Vorlieben und Bedürfnisse von Pendlern.

Für die Studie arbeitet das Institut für Management und Innovation der Hochschule mit großen Arbeitgebern in Ludwigshafen zusammen. Dazu zählen die Stadtverwaltung, die BASF, die Sparkasse Vorderpfalz, Abbvie und TWL. Mit einer computerbasierten Befragung analysieren die Wissenschaftler die Präferenzen der Beschäftigten für verschiedene Mobilitätsoptionen. Sie wollen herausfinden, was Pendler von klimafreundlichen Möglichkeiten wie Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrgemeinschaften halten. Die Erkenntnisse sollen dazu dienen, die Alternativen zum Auto attraktiver zu gestalten. Denn je besser sie zu individuellen Bedürfnissen passen, desto mehr Menschen steigen um.

Umdenken für saubere Luft

TWL engagiert sich, über die Kooperation mit der Hochschule hinaus, unter anderem auch mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos für saubere Luft in Ludwigshafen. Denn sie steigert das Interesse an umweltfreundlicher Elektromobilität. Außerdem hat das Unternehmen parallel zur Studie der Hochschule ein eigenes Projekt zur Mitarbeitermobilität gestartet. Dabei befragte ein Team Ende 2017 die Beschäftigten nach ihrem Pendelverhalten. Geleitet wird es von Julia Appel, Compliance Beauftragte bei TWL, die selbst fast ausschließlich Bus und Bahn nutzt. Ihren Angaben zufolge nahm gut die Hälfte der rund 650 Beschäftigten des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften an der Umfrage teil. Das Ergebnis: Die große Mehrheit der Befragten fährt aktuell mit dem Auto zur Arbeit.

Die Ergebnisse der Umfrage fließen direkt in die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für TWL-Mitarbeiter ein. Dabei erhofft sich Julia Appel auch Impulse durch die Studie der Hochschule Ludwigshafen. „Die Studie fördert die Vernetzung der großen Arbeitgeber in Ludwigshafen. So lassen sich neue Ansätze wie unternehmensübergreifende Fahrgemeinschaften leichter etablieren.“