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Hintergrund

Das bunte Jahr im Hack-Museumsgarten

Der Hack-Museumsgarten in Ludwigshafen hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. (Bild: Ilona Schäfer)

Das bunte Jahr im Hack-Museumsgarten

Im Herzen Ludwigshafens gedeuht die Gemeinschaft

Am Hack-Museumsgarten kann sich jeder beteiligen: mit einem eigenen Beet, als Besucher einer Veranstaltung oder als stiller Genießer dieser grünen Oase auf dem Hans-Klüber-Platz. Der Gemeinschaftsgarten in der Innenstadt von Ludwigshafen ist ein wahrlich blühendes Projekt. Einblicke zum Ausklang des Gartenjahrs.

Wer keinen eigenen Garten hat oder einfach dabei sein möchte, der bekommt im Hack-Museumsgarten nach Verfügbarkeit und Anmeldung ein eigenes Beet. Dort kann er nach Lust und Laune loslegen. Mehr als 200 aktive Gärtner nutzen alljährlich das Urban-Gardening-Angebot des Wilhelm-Hack-Museums. Sie bepflanzen auf dem Hans-Klüber-Platz Kübel, Kisten, Hochbeete und sogar ausgediente Jeans und Taschen mit viel Fantasie. Einmal die Woche lädt ein Gartentreff zum zwanglosen Austausch ein, an einigen Sonn- und Feiertagen gibt es Kaffee und Kuchen im Gartencafé. So gedeiht die Gemeinschaft.

Hack-Museumsgarten bietet Kultur im Grünen

Der Hack-Museumsgarten bietet eine Bühne für Konzerte und andere Kulturveranstaltungen. (Bild: Ilona Schäfer)

Theater, Konzert, Poetry-Slam – im Hack-Museumsgarten geht ein vielfältiges Kulturangebot über die Bühne. In diesem Jahr gastierte hier eine Ukulele-Band, Kurt Tucholskys „Schloss Gripsholm“ wurde als musikalische Lesung vorgetragen und bei einem Poetry-Slam fröhlich mit russischen Gedichten experimentiert.

Weil ein Frühstück so manchem in Gesellschaft noch besser schmeckt, lädt der Hack-Museumsgarten zum Tischleindeckdich: Jeder Gast bringt etwas zu essen, Getränke und sein Besteck mit, und alle können von dem stetig wachsenden Buffet probieren. An der langen Tafel lässt sich das gesellige Beisammensein im Grünen dann ganz entspannt genießen. Auch in diesem Jahr genossen viele Ludwigshafener verschiedene an einer langen Tafel.

Glühlampenmusik zum Ausklang

Zwischen Beeren und Blütenstauden warten aber auch spannende Einblicke in unterschiedlichste Themengebiete. Viele Gärtner geben in Workshops ihr Wissen weiter. Die Teilnehmer können Spanisch lernen, Schablonengraffitis sprayen oder gesunde Snacks aus Wildkräutern, Trockenobst und Nüssen zubereiten.

Ganz neue Einblicke in die Energietechnik gibt es auch am Samstag, 4. November. Dann klingt das Gartenjahr mit einer audiovisuellen Performance aus. Als Auftakt zur Ausstellung „Stimme des Lichts“ im Wilhelm-Hack-Museum präsentiert der Berliner Künstler Michael Vorfeld Glühlampenmusik. Dabei erzeugt er Klänge mithilfe verschiedener Glühlampen und Schaltelemente.

Nach diesem energiegeladenen Abschied vom Gartenjahr 2017 freuen sich viele schon darauf, dass die grüne Oase im nächsten Frühjahr wieder zu neuem Leben erwacht.