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Geschenk der Römer

Die Esskastanie kam mit den Römern in die Pfalz, da die nahrhaften Früchte als Brotersatz für die Legionäre dienten. Auch bei uns waren Kastanien lange das „Brot der armen Leute“. Heute gibt es in der Pfalz mehr Kastanienhaine als anderswo in Deutschland.

Wintergrillen

Wintergrillen

Am besten schmecken heiße Maroni an kalten Tagen vom „Maronistand“. Frisch vom Grill sind sie aber auch sehr lecker: Kastanien waschen, kreuzweiseeinritzen und in einer Grillpfanne 20 Minuten rösten. Zwischendurch wenden und mit Wasser besprühen, damit sich die Schale besser lösen lässt. (Bild: Adobe Stock/Kitty)

Weihnachtliches Süppchen

900 Gramm Kastanien kreuzweise einschneiden und bei 160 Grad für 45 Minuten im Backofen rösten. Schälen, klein schneiden und in 900 ml Gemüsebrühe und 100 ml Weißwein köcheln. 150 ml süße Sahne dazugeben, mit Salz und Cayennepfeffer würzen und pürieren.

Kilometer lang ist der „Pälzer Keschdeweg“ zwischen Hauenstein und Neustadt/ Weinstraße. Ein Spaziergang lohnt sich dort auch im Winter, wenn es keine Kastanien – auf Pfälzisch „Keschde“ – mehr zu sammeln gibt. (Bild: iStockphoto.com/Zukovic)

 

„HAST DEINE KASTANIEN ZU LANGE GEBRATEN; SIE SIND DIR ALLE ZU KOHLEN GERATEN.“

Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1831, deutscher Dichter

„DIE KASTANIE IST DES SÜDLICHEN KLIMAS BESTER ZEUGE.“

Ludwig I, König von Bayern (1786–1868)

Der Monarch ließ rund um seine Sommerresidenz Villa Ludwigshöhe in Edenkoben einen Kastanienwald pflanzen.

Milligramm des Minerals Kalium stecken in 100 Gramm Kastanien, was Schlaganfällen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Die gesunden Früchte liefern viel Energie, halten das Bindegewebe straff und stärken Knochen, Zähne und das Immunsystem. (Bild: iStockphoto.com/undefined undefined)