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Lecker, leicht, vegan!

Vegan liegt im Trend. Entsprechend gefragt ist Björn Moschinski – sowohl als Coach in der Gastronomie als auch als Motiv in den Medien. (Bild: Holger Demeter)

Lecker, leicht, vegan!

Ernährungsexperte Björn Moschinski macht Appetit auf gesunde Küche

Mit 14 Jahren aß er kein Fleisch mehr, mit 15 ernährte er sich komplett vegan. Heute engagiert sich Björn Moschinski als Coach in Kantinen und Mensen, um gesundes, nachhaltiges Essen möglichst vielen Menschen schmackhaft zu machen. Und weil der Ernährungsexperte konsequent vegan lebt, freut er sich über vegane Energie, wie sie der Ludwigshafener TWL-Konzern anbietet.

„Guter Geschmack braucht kein Fleisch“, weiß Björn Moschinski, der seit 23 Jahren vegan lebt. Seine Überzeugung macht der Ernährungsexperte vielen Menschen schmackhaft. Im Jahr 2000 startete er ein veganes Cateringunternehmen, arbeitete später als Souschef im ersten veganen Restaurant Münchens sowie als Chefkoch im Berliner „La Mano Verde“ und eröffnete in der

Björn Moschinski lebt inzwischen in Mannheim. (Bild: Holger Demeter)

Hauptstadt schließlich eigene Restaurants: zunächst das „Kopps“ und später das „MiaMatto“. Überall standen leckere Gerichte frei von tierischen Produkten auf der Karte und wurden mehrfach von Feinschmeckermagazinen ausgezeichnet.

Seine Küche schmeckte den Gästen so gut, dass viele vegan kochen lernen wollten: Moschinski wurde mit Kursanfragen geradezu überrannt. Seit 2015 konzentriert er sich daher ganz auf den Schulungsbereich. Deutschlandweit veranstaltet er Workshops und gibt Kurse zu gesunder, nachhaltiger Ernährung; vor allem den Mitarbeitern von Großküchen zeigt er, wie sie bis zu 2.000 gesunde, leckere und rein pflanzliche Gerichte auf den Tisch bringen können.

Inzwischen agiert der Ernährungsexperte von der Metropolregion Rhein-Neckar aus, wo er seit fast drei Jahren lebt. Kürzlich ist er von Altrip nach Mannheim gezogen und schätzt auch dort die Nähe zum Pfälzer Wald, wo er, so oft es geht, mit dem Mountainbike unterwegs ist. Da er konsequent vegan lebt, hat es ihm auch der vegane Strom aus der Unternehmensgruppe des Ludwigshafener Energieversorgers TWL angetan. „Mir gefällt es die Transparenz des Produkts. Die wenigsten wissen, was vegane Energie ist und wie sie erzeugt wird.“

Vegan kochen im großen Stil

Mitarbeiter in Kantinen, Betriebsrestaurants und Mensen vegan zu schulen und ihnen die Kniffe des Kochens ohne tierische Zutaten zu vermitteln, ist Björn Moschinski eine Herzensangelegenheit. „In der Gemeinschaftsverpflegung werden pro Tag oftmals mehrere tausend Gäste verköstigt. Wenn ihnen die leichte, vegane Küche schmeckt und gut bekommt, erreiche ich einen größeren positiven Aha-Effekt für eine nachhaltige, gesunde und tierleidfreie Ernährung als in einem normalen veganen Restaurant“, sagt er.

Immerhin isst jeder fünfte Erwerbstätige in Deutschland mittags in einer Kantine, 60 Prozent der Studenten gehen in die Mensa, ebenso fast 17 Prozent der Schüler. Allerdings kommt dort nur wenig Vegetarisches oder gar Veganes auf den Tisch. „Dabei ist derjenige, der regelmäßig auf Fleisch verzichtet und sich zusätzlich vegan ernährt, im Schnitt deutlich gesünder und abwechslungsreicher“, betont Moschinski. „Vollständig vegane Gerichte jeden Tag in den Großküchen Deutschlands würden diese Lebensweise unterstützen und fördern.“

Mehr Leistung mit leichter Küche

Die positiven Effekte sprechen sich herum. Mehr als 45 Unternehmen und Einrichtungen in Deutschland haben Björn Moschinski mittlerweile als Coach engagiert, darunter der Allianz-Konzern, das Umweltbundesamt, Mensen in Heidelberg und Kaiserslautern sowie Daimler Trucks. Den Mitarbeitern schmeckt es. „Büroarbeiter fühlen sich wohler und Beschäftigte in der Produktion, die viel Energie benötigen, sind leistungsfähiger, da veganes Essen den Organismus weniger belastet als fleischhaltige Kost“, sagt Moschinski.

Dass die vegane Lebensweise vor allem in Städten immer beliebter wird, freut ihn sehr. „Jedes Rindfleischgericht mit 120 Gramm Fleischbeilage weniger auf dem Tisch spart rund 720 Liter Wasser ein“, rechnet er vor. So nutzt vegane Küche nicht nur dem Tierwohl, sondern auch der Umwelt und vor allem den Menschen.